Adolf-Reichwein-Schule setzt Signal für den Frieden

Die Schülervertretung der ARS rief für Dienstag, den 15.03., ihre Schulgemeinde dazu auf, ein deutliches Signal für friedliche Lösungen von Konflikten in der Welt zu setzen. Ungefähr 600 Menschen folgten diesem Aufruf und stellten sich auf dem Uni-Sportgelände in Form des Peace-Zeichens auf, was von zwei Drohnen aufgenommen wurde.

Die Schülervertretung mit den Vertrauenslehrer*innen Gabor Balintfy und Tina Holzwarth hatten kurzfristig den Entschluss gefasst, selbst aktiv zu werden, um zu demonstrieren, wie wichtig friedliches Zusammenleben gerade in der aktuellen Situation vor allem den jungen Menschen ist. In der Schulgemeinde ARS treffen täglich Menschen aus über 50 Nationen aufeinander. Gegenseitiger Respekt und der Wille, gemeinsam die Zukunft zu gestalten, prägen den Schulalltag. Dazu gehört es immer wieder, für Konflikte konstruktive Lösungen zu suchen.
Gegen 10.00 Uhr überquerten deshalb Lernende und Lehrende die Brücke von der ARS in Richtung Uni-Sportgelände. Dort hielt zunächst Marion Kiefer für die Schulleitung eine kurze Ansprache. Sie machte deutlich, wie unvorstellbar noch vor wenigen Wochen der Gedanke gewesen ist, dass innerhalb Europas erneut ein Krieg ausbricht. Ein Mittel der Konfliktführung, was doch eigentlich als überholt gelte. Angus Plechinger, Schulsprecher der ARS und Schüler der BG11, gab in seiner Rede der Hoffnung Ausdruck, dass der Krieg in der Ukraine bald ein Ende findet. Er bedankte sich bei allen, die dem Aufruf der SV gefolgt waren sowie für die logistische und technische Unterstützung vieler, vor allem der Hausmeister des Uni-Geländes und der ARS. Zum Abschluss der Aktion wurden drei Friedenslieder gespielt, bei denen viele mitsingen konnten.
Bereits am Freitag, den 11.3., konnten die beiden Klassen der Gestaltungs- und Medientechnik der Höheren Berufsfachschule bei einer Spendenaktion auf dem Schulhof der ARS mehr als 1200 Euro für Hilfsbedürftige im Ukrainekonflikt sammeln. Unter der Anleitung ihrer Fachlehrerin Rebecca Wahner waren dafür T-Shirts, Stoffbeutel, Getränkeuntersetzer und ähnliches produziert worden, die so reißenden Absatz fanden, dass noch eine lange Bestellliste abzuarbeiten ist. Kuchen- und Waffelverkauf auch anderer Klassen der ARS konnten den Spendenbeitrag noch einmal erhöhen. Die Schüler*innen haben bereits Vorschläge gemacht, damit die finanzielle Unterstützung in die richtigen Hände gerät.